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    Rente in Frankreich: Das sind die Voraussetzungen

    13.01.2024 1668 mal gelesen 3 Kommentare
    • Um in Frankreich Rente zu beziehen, muss man in der Regel mindestens 62 Jahre alt sein.
    • Man muss in das französische Sozialversicherungssystem eingezahlt haben, wobei die Mindestbeitragsdauer variiert.
    • Es gibt auch die Möglichkeit einer vorzeitigen Rente bei langer Beitragsdauer oder bei Schwerbehinderung.

    Einleitung: Warum die Rente in Frankreich besonders ist

    Wenn es um die Rente in Frankreich geht, gibt es verschiedene Besonderheiten, die sich von dem deutschen System unterscheiden und die es wert sind, genauer betrachtet zu werden. Von malerischen Landschaften bis hin zu kulturellen Schätzen ist Frankreich für viele ein attraktives Land, um den Ruhestand zu genießen. Aber nicht nur das Lebensgefühl, sondern auch die französischen Rentenvoraussetzungen machen dieses Land für zukünftige Rentnerinnen und Rentner interessant.

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    Der folgende Artikel konzentriert sich darauf, Ihnen grundlegende Informationen über die Voraussetzungen für den Rentenbezug in Frankreich näherzubringen. Dabei erhalten Sie wertvolle Einblicke darüber, wie das Rentensystem aufgebaut ist, ab welchem Alter Sie in Frankreich in Rente gehen können, welche Beitragszeiten relevant sind und wie ein Antrag auf Rente gestellt werden sollte. Außerdem betrachten wir, welche Auswirkungen ein Wohnsitzwechsel nach Frankreich auf Ihre deutsche Rente haben kann und welche steuerlichen Aspekte dabei beachtet werden müssen.

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    Durch dieses Wissen wird Ihnen der Überblick erleichtert und Sie können besser planen, wie Sie Ihren Ruhestand optimal gestalten können, sollte Frankreich Ihr Ziel sein. Dieser Artikel ist für Sie, egal ob Sie kurz vor dem Eintritt in das Rentenalter stehen oder ob Sie langfristig für Ihre Zukunft vorsorgen möchten.

    Grundlagen der Rentenberechnung in Frankreich

    Verstehen Sie, wie Ihre Rente in Frankreich berechnet wird, ist entscheidend, um Ihre finanzielle Zukunft zu planen. Die Höhe der Rente hängt von mehreren Faktoren ab, die sorgfältig erwogen werden müssen. Einer der Kernpunkte ist die Berechnungsgrundlage, die sich aus Ihrem Gehalt während Ihrer Arbeitszeit ergibt.

    Diese Berechnungsgrundlage nimmt Bezug auf die 25 besten Einkommensjahre. Hierbei ist zu beachten, dass es Obergrenzen gibt, die das einberechnete Einkommen limitieren können. Dies wird als Bezug auf das 'durchschnittliche Jahresgehalt' bezeichnet. Darüber hinaus spielen die Anzahl der Beitragsjahre, welche man im französischen System 'Trimester' nennt, eine ausschlaggebende Rolle. Vollständigkeits- und Reduktionsregeln werden angewendet, um die Rente zu kalkulieren, falls erforderlich. Es ist wichtig, zu wissen, dass in Frankreich für eine volle Rente in der Regel mindestens 42 Beitragsjahre erforderlich sind.

    Zudem gibt es Zuschläge für diejenigen, die über das Mindestrentenalter hinaus arbeiten oder Zusatzrentenpunkte für Kindererziehung erwerben. Verschiedene Zusatzsysteme, wie die Zusatzrenten für Führungskräfte (cadres) und Nichtführungskräfte (non-cadres), beeinflussen ebenfalls die Gesamthöhe Ihrer Rente. Das Wichtigste ist, dass man die komplexe Struktur des französischen Rentensystems versteht oder professionelle Beratung dazu sucht, um sicherzustellen, dass alle zustehenden Rentenansprüche berücksichtigt werden.

    Überblick über die Vor- und Nachteile des französischen Rentensystems

    Vorteile Nachteile
    Früher Renteneintritt möglich Komplexes Rentenpunktesystem
    Die gesetzliche Mindestrente sichert Grundversorgung Fragen bezüglich der langfristigen Finanzierung
    Verschiedene Möglichkeiten der Zusatzrente Zwang zur Langzeitbeschäftigung für Vollrente
    Rente nach Beitragsjahren und nicht nach Alter Unterschiedliche Regelungen für verschiedene Berufsgruppen
    Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten Notwendigkeit privater Vorsorge für höheren Lebensstandard

    Das Renteneintrittsalter in Frankreich verstehen

    Das Konzept des Renteneintrittsalters in Frankreich ist ein Schlüsselaspekt des Rentensystems und variiert je nach individuellen Lebensumständen. Das gesetzliche Mindestrentenalter liegt bei 62 Jahren. Wenn Sie jedoch vor dem Erreichen der vollen Beitragszeit, welche bis zu 42 Jahre betragen kann, in Rente gehen möchten, müssen Sie möglicherweise Abschläge in Kauf nehmen.

    Um eine volle Rente ohne Abschläge zu erhalten, müssen Sie bis zu einem bestimmten Alter arbeiten, das von Ihrem Geburtsjahr abhängt. Für die Jahrgänge ab 1973 liegt dieses Alter bei 67 Jahren. Sollten Sie jedoch eine Karriere mit langjährigen Einzahlungen in das System vorweisen, könnten Sie bereits vor diesem Alter einen Anspruch auf Ihre volle Rente haben.

    Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Frührente für jene, die in jungen Jahren begonnen haben zu arbeiten oder eine anerkannte Schwerbehinderung haben. Diese Sonderregelungen erfordern eine genaue Prüfung und möglicherweise auch Unterstützung durch einen Rentenberater in Frankreich.

    Es ist von Bedeutung, dass sich die Regelungen zum Renteneintrittsalter ändern können, abhängig von neuen Gesetzesänderungen. Deswegen ist es ratsam, aktuelle Informationen vom französischen Rentenversicherungsträger oder von Beratungsstellen einzuholen, um Ihre individuellen Optionen zu klären.

    Beitragszeiten und ihre Bedeutung für die Rente in Frankreich

    Die Beitragszeiten sind ein wesentlicher Faktor für den Erhalt einer Rente in Frankreich. Sie bestimmen nicht nur die Höhe der Rente, sondern auch, ob die Person überhaupt eine Rentenzahlung erhält. In Frankreich wird die Beitragszeit in sogenannten Trimestern gemessen, wobei ein Trimester einem Vierteljahr entspricht.

    Um einen Anspruch auf eine Mindestrente zu erwerben, muss man eine bestimmte Anzahl von Trimestern nachweisen. Die genaue Anzahl hängt vom Geburtsjahr ab. Für den Anspruch auf eine volle Rente ohne Abschläge ist es erforderlich, die maximale Anzahl an Trimestern gesammelt zu haben, die für den Geburtsjahrgang festgelegt ist.

    Nicht nur die Arbeitszeit in Frankreich, sondern auch Zeiträume wie Elternzeit, Krankheit oder militärischer Dienst können unter bestimmten Umständen als Beitragszeiten anerkannt werden. Es ist wichtig, alle Zeiträume, in denen Beiträge geleistet wurden, zu dokumentieren und der Rentenkasse mitzuteilen.

    Bei der Rentenberechnung können auch internationale Abkommen eine Rolle spielen. Für jene, die in verschiedenen Ländern gearbeitet haben, wie zum Beispiel in Deutschland und Frankreich, können die Beitragszeiten aus beiden Ländern für die Rentenhöhe berücksichtigt werden nach den jeweiligen bilateralen Vereinbarungen.

    Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich: Rentenansprüche

    Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Rentenansprüche für Bürger, die in beiden Ländern gearbeitet haben. Dank bilateraler Abkommen können Beitragszeiten aus beiden Ländern zusammengerechnet werden, um einen Rentenanspruch zu bilden.

    Dies ist besonders relevant für jene, die Teil ihrer Karriere in Deutschland verbracht und dort in die Rentenkasse eingezahlt haben, und dann nach Frankreich gezogen sind oder umgekehrt. Die Deutsche Rentenversicherung und die französische Rentenkasse arbeiten eng zusammen, um sicherzustellen, dass alle geleisteten Beitragszahlungen entsprechend anerkannt werden.

    Rentenanträge können in dem Land gestellt werden, in dem man zuletzt gearbeitet hat. Dieses Land ist dann auch für die Bearbeitung des Antrages und die Auszahlung der Rente zuständig. Es sorgt zusätzlich dafür, dass die im anderen Land erworbenen Rentenansprüche einbezogen werden. Für Fragen stehen in beiden Ländern Verbindungsstellen zur Verfügung, die bei der Abwicklung unterstützen.

    Es lohnt sich, frühzeitig sowohl die deutschen als auch die französischen Rentenansprüche zu klären, um später einen reibungslosen Rentenbezug gewährleisten zu können. Aktuelle Informationen und notwendige Formulare erhalten Sie von den jeweiligen nationalen Rentenversicherungsanstalten oder den zuständigen Beratungsstellen.

    Die verschiedenen Rentenarten in Frankreich

    In Frankreich gibt es verschiedene Rentenarten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Lebensumstände abzielen. Die Altersrente wird in Frankreich als "Pension de vieillesse" bezeichnet und ist die am häufigsten beanspruchte Rentenart. Sie setzt sich aus der Grundrente und, wenn zutreffend, aus einer Ergänzungsrente zusammen.

    Neben der Regelaltersrente gibt es die Erwerbsminderungsrente ("Pension d'invalidité"), die Personen, die durch Krankheit oder Unfall erwerbsgemindert sind, ein finanzielles Auskommen sichert. Für diejenigen, die vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden, besteht die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Frührente, die in Frankreich als "Pension de retraite anticipée" bekannt ist.

    Witwen oder Witwer haben Anspruch auf die Witwenrente ("Pension de réversion"), bedingt durch den Todesfall des Ehepartners und dessen Beitragszeiten. Außerdem existieren Renten für bestimmte Berufsgruppen, wie beispielsweise die Landwirtschaftsrente oder die Künstlerrente, die spezielle Regelungen und Anforderungen haben.

    Die Bestimmungen für jede Rentenart können sich je nach Berufsgruppe, Alter, Gesundheitszustand oder anderen Kriterien unterscheiden, sodass es unerlässlich ist, sich über die spezifischen Voraussetzungen und Antragsverfahren zu informieren, die auf die eigene Situation zutreffen.

    Antragsverfahren für die Rente in Frankreich

    Das Antragsverfahren für die Rente in Frankreich verlangt sorgfältige Vorbereitung und rechtzeitige Einreichung der nötigen Unterlagen. Es ist ratsam, den Rentenantrag etwa sechs Monate vor dem gewünschten Rentenbeginn zu stellen. So bleibt genug Zeit, alle Formalitäten zu klären.

    Anträge können online über die Plattform der französischen Rentenversicherung eingereicht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen oder die Dienste der lokalen Rentenberatungsstellen zu nutzen.

    Zum Antragsverfahren gehört die Einreichung diverser Dokumente, wie ein Ausweis oder eine Geburtsurkunde, ein Nachweis über die geleisteten Beitragszeiten und gegebenenfalls Nachweise über bezogene Erwerbsminderungsrenten oder über Kindererziehungszeiten.

    Für Menschen, die sowohl in Deutschland als auch in Frankreich gearbeitet haben, gibt es spezielle Formulare, die dabei helfen, die Rentenansprüche aus beiden Ländern zusammenzuführen. Die entsprechenden Dokumente werden durch die jeweiligen Rentenversicherungsträger bereitgestellt und sollten vollständig und korrekt ausgefüllt werden, um Verzögerungen zu vermeiden.

    Nach Einreichung des Antrags erfolgt eine Prüfung durch die Rentenbehörde. Im Falle von Unklarheiten oder fehlenden Informationen wird die antragstellende Person kontaktiert. Nach abgeschlossener Bearbeitung erhält man einen Bescheid über die gewährte Rente und die Höhe der monatlichen Zahlungen.

    Leben in Frankreich: Auswirkungen auf die deutsche Rente

    Wer in Frankreich lebt und eine deutsche Rente bezieht, sollte die Auswirkungen des Wohnsitzlandes auf seine Rentenbezüge bedenken. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass die deutsche Rente auch an Wohnsitzende im Ausland ausgezahlt wird, wobei die Höhe der Zahlung grundsätzlich unberührt bleibt.

    Zu beachten ist jedoch, dass Grenzgänger-Regelungen sowie Doppelbesteuerungsabkommen eine Rolle spielen können. Diese regeln, in welchem Land die Rente versteuert wird. Im Allgemeinen wird die Rente in jenem Land besteuert, in dem man seinen Wohnsitz hat – in diesem Fall wäre es Frankreich.

    Ferner kann es zu Änderungen bei den Sozialabgaben kommen. Es ist empfehlenswert, sich bei den Rentenversicherungen beider Länder über die spezifischen Regelungen zu informieren. Dies kann auch langfristige Planungen betreffen, wie z.B. die Absicherung im Krankheitsfall.

    Man sollte ebenfalls im Auge behalten, dass bei einer Auszahlung der deutschen Rente in Frankreich Wechselkursschwankungen Einfluss auf den tatsächlich erhaltenen Betrag haben können, falls die Rente in Euro umgewandelt wird.

    Es ist ratsam, in dieser Angelegenheit bei der Deutschen Rentenversicherung und bei der französischen Rentenkasse nachzufragen, um eine detaillierte Beratung zu den Auswirkungen des Lebens in Frankreich auf die deutsche Rente zu erhalten.


    Erfahrungen und Meinungen

    Nutzer berichten häufig von den Herausforderungen, die mit dem Rentenleben in Frankreich verbunden sind. Ein zentrales Thema sind die unterschiedlichen Steuervorschriften. Deutsche Rentner müssen beachten, dass ihre Renten in Frankreich besteuert werden. Dies überrascht viele und führt oft zu finanziellen Engpässen. Nutzer auf Plattformen wie Capital warnen vor unerwarteten Steuerlasten.

    Ein weiteres Problem: die Krankenversicherung. Rentner benötigen eine gültige Versicherung, die auch in Frankreich anerkannt wird. Viele Anwender empfehlen, sich frühzeitig um die Formalitäten zu kümmern. Verzögerungen können zu Lücken im Versicherungsschutz führen. Dies ist besonders kritisch für die Gesundheitsversorgung im Alter.

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    Nutzer in Online-Foren berichten von ihren Erfahrungen mit der sozialen Absicherung. Einige haben Schwierigkeiten, ihre Ansprüche auf Rente aus Deutschland durchzusetzen. Es kommt häufig vor, dass Anträge lange bearbeitet werden. Anwender raten, alle Unterlagen gut zu dokumentieren und rechtzeitig einzureichen.

    Die Lebenshaltungskosten in Frankreich sind ein weiteres Thema. Viele Rentner ziehen in ländliche Gebiete, um Geld zu sparen. Nutzer berichten von günstigeren Mieten und niedrigeren Preisen für Lebensmittel. Das Leben in Städten wie Paris ist hingegen teuer. Anwender berichten, dass die Mietpreise in Großstädten oft nicht im Rentenbudget liegen.

    Einige Rentner, wie die Schwestern Jennifer und Kat, haben ihren Lebensstil radikal geändert. Sie verkauften ihre Immobilien in den USA und kauften ein günstigeres Haus in der Dordogne. Solche Entscheidungen sind nicht unüblich. Nutzer stellen fest, dass man in Frankreich mit einer kleineren Rente oft besser leben kann. Sie empfehlen, sich über die Immobilienpreise vorab zu informieren.

    Ein typisches Problem betrifft die Integration in die französische Gesellschaft. Nutzer berichten, dass die Sprache eine große Hürde darstellt. Ohne Französischkenntnisse sind viele alltägliche Dinge schwierig. Anwender raten dazu, Sprachkurse zu belegen, um sich besser zurechtzufinden.

    Zusammenfassend zeigt sich, dass das Leben als Rentner in Frankreich viele Facetten hat. Nutzer empfehlen, sich gut vorzubereiten und alle Aspekte zu berücksichtigen. Die Kombination aus finanziellen, gesundheitlichen und sozialen Faktoren ist entscheidend für einen gelungenen Ruhestand. Für weitere Informationen und Tipps können Anwender die Erfahrungen anderer Rentner auf Focus und Wise nachlesen.


    Häufig gestellte Fragen: Die Rente in Frankreich verstehen

    Ab welchem Alter ist in Frankreich die Rente ohne Abschläge möglich?

    Das gesetzliche Mindestalter für eine Rente ohne Abschläge in Frankreich liegt, abhängig vom Jahr Ihrer Geburt, in der Regel bei 67 Jahren. Für Personen, die vor 1973 geboren wurden, gelten spezielle Regelungen, die es ermöglichen, bereits früher die volle Rente zu beziehen.

    Wie viele Beitragsjahre sind für die volle Rente in Frankreich erforderlich?

    Für eine volle Rente in Frankreich sind in der Regel mindestens 42 Beitragsjahre erforderlich. Diese werden in Frankreich als Trimester bezeichnet, wobei vier Trimester ein Beitragsjahr ergeben.

    Können in Deutschland geleistete Beitragsjahre für die Rente in Frankreich angerechnet werden?

    Ja, aufgrund von bilateralen Abkommen zwischen Deutschland und Frankreich können in Deutschland geleistete Beitragsjahre für die Rente in Frankreich angerechnet werden. Die Einzelheiten regeln die jeweiligen Rentenversicherungen.

    Was sind die grundlegenden Voraussetzungen für die Altersrente in Frankreich?

    Die grundlegenden Voraussetzungen für die Altersrente in Frankreich beinhalten das Erreichen eines bestimmten Alters, eine gesetzlich festgelegte Mindestanzahl an Beitragsjahren (Trimestern) und, je nach Rentenart, spezifische Voraussetzungen wie Erwerbsminderung oder Berufsstatus.

    Wie wird die Höhe der Rente in Frankreich berechnet?

    Die Rentenhöhe in Frankreich wird auf Basis des durchschnittlichen Jahresgehalts der 25 besten Verdienstjahre sowie der gesammelten Beitragsjahre (Trimester) berechnet. Zuschläge können durch Überarbeitung des Rentenalters hinaus oder durch Kindererziehungszeiten erworben werden.

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    Also ich glaub das mit der Beitraszeiht in Trimesters is irgendwie too komplieziert, vorallem weils ja immer so viel Papierkram gibt und das blickt man doch gar nich mehr was alles annerkennt wird oder, war bei kumpel auch so, der musste mega viel rumschicken für paar Jahre Arbeit in F, aber das mit Elternzeit is mir total neu, geht das nich überall?
    Ich finde die Infos zur Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich tatsächich ziemlich hilfreich, aber man muss da echt aufpassen, denn das mit den Rentenansprüchen über Landesgrenzen hinweg wird gerne mal kompliziert gemacht. Was ich aus eigener Erfahrung noch ergänzen kann: Wenn man in beiden Ländern gearbeitet hat, sollte man wirklich ganz früh damit anfangen, alle Nachweise, Formulare, etc. zu sammeln und abzugleichen. Man glaubt gar nicht, wie schnell da irgendwas verloren geht oder sich widerspricht, zumal die Bürokratie gern mal für Überraschungen sorgt.

    In meinem Fall war es so, dass die Deutsche Rentenversicherung was anderes eingetragen hatte als die Kollegen in Frankreich (war ein Zahlendreher beim Arbeitsbeginn, natürlich ist das niemandem aufgefallen, bis ich den Antrag stellen wollte). Hat dann ewig gedauert, bis das bereinigt wurde. Also: Je früher man da die Unterlagen prüft, desto besser, kann ich nur jedem raten, der grenzüberschreitend unterwegs war!

    Und noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Beratung: Ich hab mir damals beim DRV eine kostenlose Beratung geholt, das war auch sehr hilfreich, weil die auch unterstützen können, wenn man unsicher ist, wie die Abkommen greifen. Die französischen Stellen sind da manchmal etwas „entspannter“, was die Geschwindigkeit angeht, aber letztlich hat’s funktioniert.

    Dass das Rentensystem in Frankreich insgesamt ein ziemlicher Dschungel ist, liest man ja auch immer wieder, vor allem wegen der Unterschiede bei den Zusatzrenten für verschiedene Gruppen. Das ist für Ausländer halt schwer zu durchblicken, aber mit etwas Geduld und viel Papierkram kriegt mans dann früher oder später doch hin.
    Mir ist beim Lesen vor allem der Teil zur Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich aufgefallen. Ehrlich gesagt, find ich das immer noch alles ziemlich verwirrend mit den Abkommen und welcher Staat zuständig ist, wenn man in beiden Ländern gearbeitet hat. Ich kenn aus dem Bekanntenkreis ein paar Leute, die wie in dem Artikel beschrieben, mal hier und da Beiträge gezahlt haben und am Ende wussten sie erstmal gar nicht, wohin sie sich wenden müssen für ihre Rente. Da heißt es dann zwar, der letzte Beschäftigungsstaat ist zuständig – trotzdem schicken sich die Behörden noch ewig Formulare hin und her und man hängt monatelang in der Warteschleife.

    Was im Artikel aber irgendwie nicht wirklich erwähnt wird: Wie läuft das mit privaten Renten oder Betriebsrenten, wenn man zum Beispiel für eine deutsche Firma mit Sitz in Frankreich gearbeitet hat? Muss man da die Ansprüche auch selbst überall zusammentragen oder gibt es da Unterstützung? Und wie sind da die Steuerregeln? Gerade wen man dann wirklich den Wohnort wechselt, kann das echt kompliziert werden, ich sprech da aus eigener leidvoller Erfahrung. Die meisten Ämter sind da wenig flexibel – jede Behörde schickt erstmal ein anderes Formular und keiner weiß so genau, wie man das korrekt macht.

    Kann nur empfehlen, wirklich frühzeitig alle Unterlagen zu sammeln und am besten schon einige Jahre vor dem Ruhestand mal bei beiden Rentenbehörden (deutsch und französisch) anzuklopfen, damit im Ernstfall keine Zeiten verloren gehen. Ansonsten: Wer Erfahrungen mit dem Hin und Her hat – wie war das bei euch mit der Auszahlung, hat das bei irgendwem mal reibungslos geklappt?

    Zusammenfassung des Artikels

    Die Rente in Frankreich unterscheidet sich durch spezifische Voraussetzungen und Berechnungsgrundlagen vom deutschen System, wobei die Höhe der Rente von den 25 besten Einkommensjahren und der Anzahl an Beitragsquartalen abhängt. Das Renteneintrittsalter liegt bei mindestens 62 Jahren mit variablen Vollrentenaltersgrenzen, während bilaterale Abkommen zwischen Deutschland und Frankreich das Zusammenrechnen von Beitragszeiten ermöglichen; es gibt verschiedene Rentenarten für unterschiedliche Lebensumstände.

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